Erstes Mal in der Kletterhalle: Schuhe, Sicherung und Einführung

Landschaftsillustration

Eine Kletterhalle sieht von aussen beeindruckend aus: hohe Wände, bunte Griffe und Menschen, die scheinbar mühelos nach oben steigen. Für Neulinge kann das einschüchternd wirken. Mit einem Freund an der Seite fällt der Einstieg leichter, denn ihr seid beide zum ersten Mal da und könnt euch gegenseitig Mut zusprechen. Wichtig ist, dass ihr das Klettern von Anfang an unter Anleitung ausprobiert.

Zuerst die Einführung

Fragt an der Kasse, welche Einführung für Anfänger angeboten wird. In vielen Hallen zeigt euch eine Trainerin oder ein Trainer, wie man sich am Seil sichert, wie man klettert und wie man wieder herunterkommt. Hört aufmerksam zu und stellt Fragen, bis ihr alles verstanden habt. Beim Sichern gilt immer: nicht auf eigene Faust probieren, sondern genau so, wie es euch gezeigt wird.

Kletterschuhe kann man meist ausleihen. Sie sind enger, als man es von normalen Schuhen kennt, und das ist so gedacht. Fragt nach, wie sie sitzen sollen, und lasst euch beraten. Dazu braucht ihr bequeme Kleidung, in der ihr die Beine gut heben könnt, und eine Flasche Wasser. Lasst Schmuck und lange Ketten zu Hause, und bindet lange Haare zusammen, damit nichts stört.

Im Kurs klettert ihr zuerst an einfachen Routen. Ihr wechselt euch ab: Eine Person klettert, die andere sichert und gibt Rückmeldung. Dieses Vertrauen zwischen zwei Menschen ist ein besonderer Teil des Kletterns. Die Trainer bleiben in der Nähe und greifen ein, wenn es nötig ist. Niemand erwartet, dass ihr bis ganz nach oben kommt. Schon ein paar Griffe sind ein Erfolg, und man freut sich gemeinsam darüber.

Nach dem Kurs setzt ihr euch in die Halle und schaut anderen beim Klettern zu. Dabei lernt man oft am meisten, denn man sieht, wie Erfahrene ihren Weg planen. Redet darüber, was euch gefallen hat und was ihr beim nächsten Mal anders machen möchtet. Wenn ihr wiederkommen wollt, fragt nach Terminen für Anfänger oder nach einer Gruppe, die Neulinge aufnimmt. Zum Abschluss passt ein kleiner Imbiss im Aufenthaltsraum, und vielleicht kommt dabei schon die Idee auf, eine grössere Gruppe von Freunden zum nächsten Besuch mitzubringen.