Vor dem Training stehen oft viele Autos vor der Halle, und in jedem sitzt nur eine Person. Dabei wohnen viele Teammitglieder in der gleichen Gegend und könnten gut zusammen fahren. Eine Fahrgemeinschaft ist einfach zu organisieren und bringt gleich mehrere Vorteile: weniger Verkehr, weniger Parkplatzsuche und Zeit zum Reden, bevor das Training überhaupt beginnt.
Wer fährt wann?
Startet mit einer kurzen Umfrage im Teamchat: Wer wohnt wo, und wer würde gern mitfahren oder selbst fahren? Bildet daraus Gruppen von Personen, die in der Nähe wohnen. Legt einen Treffpunkt fest, der für alle einfach erreichbar ist, etwa einen Parkplatz oder eine Bushaltestelle. Und klärt, wer das Auto stellt, wann und wie oft. So ist von Anfang an klar, wer was übernimmt.
Ein Wechsel ist meist am fairsten. Eine Woche fährt die eine Person, in der nächsten die andere. So hat niemand das Gefühl, immer der Fahrer zu sein. Wer selbst kein Auto hat, kann dafür etwas anderes übernehmen, etwa Getränke besorgen oder die Bälle tragen. Wichtig ist, dass alle zufrieden sind und dass niemand sich ausgenutzt fühlt. Ein offenes Gespräch darüber am Anfang der Saison verhindert spätere Missstimmung.
Pünktlichkeit ist das A und O. Sagt vorher ab, wenn ihr nicht mitfahren könnt, und meldet euch rechtzeitig, wenn ihr euch verspätet. Legt gemeinsam fest, wie lange man aufeinander wartet. Für die Ausrüstung braucht es Platz im Kofferraum, also überlegt vorher, was mitkommt. Bei Auswärtsspielen kann man auch mehrere Autos gemeinsam losschicken, sodass alle zur gleichen Zeit ankommen und niemand allein suchen muss.
Im Auto entsteht oft das beste Gespräch des Abends. Man redet über das Spiel, den Alltag oder den Trainer, und die Gruppe wächst zusammen. Für neue Mitglieder ist das eine gute Chance, die anderen kennenzulernen. Manche Teams merken, dass die gemeinsame Fahrt fast der schönste Teil des Abends ist. Und auch das Velo oder der öffentliche Verkehr kann eine gute Alternative sein, wenn das Wetter und der Weg passen. Wer einmal in einer Fahrgemeinschaft war, möchte oft nicht mehr allein fahren und schlägt es gern auch den anderen Teams vor.